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Aspekte aus dem Schaffen von Hans Baldung Grien

 

 

Hans Baldung Grien (1484/1485 – 1545) gilt als einer der bedeutendsten Renaissance-Künstler im deutschsprachigen Kulturraum. Der Maler arbeitete eine Zeitlang im Nürnberger Atelier von Albrecht Dürer und ließ sich dann in Straßburg nieder, wo er bis zu seinem Tod als anerkannter Bürger und Künstler lebte. Sein Werk zeichnet sich durch ein breites Themenspektrum und die Vielfalt der Trägermedien aus. Vom singulären Stil dieses Meisters zeugen sowohl seine Lieblingsmotive – Totentanz und Hexenszenen – als auch seine subtilen Porträts von Zeitgenossen sowie liturgische und allegorische Gemälde.

Als Echo auf die große Baldung-Grien-Retrospektive der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe präsentieren das Kupferstichkabinett und das Museum Œuvre Notre-Dame Kupferstiche aus den Straßburger Sammlungen. Ergänzend beleuchtet die Ausstellung „Baldung Grien und Zeitgenossen, Kunst in Zeiten der Reformation“, wie in Straßburg eine „Propaganda“-Kunst entstand und welche Haltung Baldung Grien oder auch andere Künstler wie Heinrich Vogtherr der Ältere und Hans Weiditz einnahmen, als sich die Stadt der Reformation anschloss.

Die Ausstellung wird von der Eurometropole Straßburg unterstützt.

Kuratorische Leitung: Cécile Dupeux, Leiterin des Museums Œuvre Notre-Dame, und Frank Muller, emeritierter Professor für moderne Geschichte der Universität Straßburg, in Zusammenarbeit mit Florian Siffer, Konservator, Leiter des Kupferstichkabinetts Straßburg