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Damien Deroubaix Headbangers Ball II

Damien Deroubaix hat Kunst in Saint-Étienne und an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe studiert. Er mag Deutschland und die deutsche Sprache und hat sechs Jahre in Berlin gelebt.

Heute arbeitet Damien Deroubaix als Maler und Grafiker im elsässischen Meisenthal und in Paris. Auch in seinen Installationen finden sich seine wiederkehrenden Themen mit zahlreichen beziehungsreichen Motiven (Totentanzmotiv, Dadaismus, Fotomontagen von John Heartfield, Hieronymus Bosch, Picasso u.v.a.) und Anleihen, vor allem aus der Grindcore-Ästhetik. Viele seiner Inspirationen schöpft der Künstler aus Musik und Film. Von seiner langjährigen Beschäftigung mit der außereuropäischen Kunst zeugen u. a. die Fetische, die seinen großen Gemälden eine esoterische Aura verleihen. Die Ausstellung zeigt die jüngsten Werke des Künstlers, in denen er sich mit dem Thema Malerei auseinandersetzt und die Position des Malers hinterfragt, der als Erbe einer jahrtausendealten Tradition eine Vielfalt von Bildern in sich trägt, die in seinen Vorstellungswelten oft brutal miteinander kollidieren. Einige ältere Installationen veranschaulichen Deroubaix’ freien Umgang mit unterschiedlichen Techniken. In einer Auswahl von jüngeren Werken spiegeln sich alle Facetten seiner Arbeit wider: Zeichnung, Malerei, Skulptur, Gravur auf Holz und Glas. Im Mittelpunkt der Schau steht Holz – als Bildmotiv, Werkstoff und Matrix für Gravurarbeiten. Diese künstlerische Vielfalt charakterisiert auch die wiederkehrenden Motive der Ausstellung: poröse Welten, Alchimie, Übernatürliches, Ineinandergleiten verschiedener Realitätsebenen durch gleiche Figuren.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst von Saint-Étienne, des MAMC und der Galerien In Situ – Fabienne Leclerc, Paris, und Nosbaum Reding, Luxemburg.