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Eine außergewöhnliche Schenkung

 

In rund dreißig Jahren trugen Jeannine Poitrey (†) und Marie-Claire Ballabio 17 Gemälde sowie 40 Zeichnungen und Druckgrafiken zusammen. 2019 schenkten sie ihre Sammlung den Museen der Stadt Straßburg. Diese mit Leidenschaft, Stilempfinden und Sachverstand bei renommierten internationalen Kunsthändlern und Auktionshäusern erworbene Sammlung umfasst Werke italienischer, holländischer und französischer Schulen. Das breite Publikum entdeckt diese Schenkung nun erstmals in ihrer Gesamtheit und darf sich auf Meisterwerke von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert freuen. Aufgrund ihres Umfangs und ihrer Qualität darf die Poitrey-Ballabio-Schenkung als eine außergewöhnliche Bereicherung der Bestände der Straßburger Museen gelten; die Werke fügen sich glücklich in die Sammlungen des Museums für bildende Kunst, des Kupferstichkabinetts und des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst ein.


Die gemeinsam vom Museum für bildende Kunst und vom Kupferstichkabinett organisierte Schau bietet die Gelegenheit, den großartigen Gemeinsinn der beiden Spenderinnen zu würdigen, deren Schenkung von der Wertschätzung für die Sammlungen der Straßburger Museen und ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter zeugt. Die Präsentation umfasst u. a. herausragende Gemälde von Sassoferrato und Luca Signorelli sowie Zeichnungen von Tiepolo und Gustave Doré, um nur einige der bedeutendsten Werke zu nennen.


Kuratorische Leitung: Dominique Jacquot, Leiter des Museums für bildende Kunst; Florian Siffer, Konservator, Leiter des Kupferstichkabinetts, Giulia Longo, Konservatorin in der Ausbildung des Institut National du Patrimoine