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Goethe in Straßburg 1770-1771, Erwachen eines genialen Geistes

 

Johann Wolfgang Goethes Straßburg-Aufenthalt jährt sich 2020 zum 250. Mal. Die Ausstellung beleuchtet die weitreichende Bedeutung dieser Zeit, in der Goethe eine kosmopolitische Kulturstadt an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland kennenlernte. Mit rund 120 Werken aus den Straßburger Museen und anderen öffentlichen und privaten Sammlungen dokumentiert sie die einschneidende Bedeutung dieser Etappe für das Werk des großen Autors und beleuchtet neue Facetten dieses letztlich wenig bekannten Lebensabschnitts von Goethe, der ihn in seiner Autobiografie („Dichtung und Wahrheit“) erwähnt. Daneben gibt die Schau auch Einblicke in eine Blütezeit der elsässischen Metropole.

Sie erzählt zum einen von den Rahmenbedingungen des Aufenthalts und von den Kreisen, in denen der junge Goethe verkehrte und die Straßburg zu einem Zentrum des Sturm und Drang machten. Zum anderen veranschaulicht sie, wie Goethes Straßburger Zeit zu einem Narrativ mit beinahe mythologischen Zügen wurde und trotz ihrer Kürze bis heute immer wieder Gegenstand zahlreicher Erwähnungen und Würdigungen ist In dieser partnerschaftlich mit der Straßburger Universitätsbibliothek veranstalteten Ausstellung sind einzigartige Originalausgaben und Handschriften aus den Bibliotheksbeständen zu sehen.

Kuratorische Leitung: Florian Siffer, Konservator, Leiter des Kupferstichkabinetts, Aude Therstappen, Konservatorin, Leiterin der deutschsprachigen Sammlung der Universitätsbibliothek Straßburg